D I E    L E E R E

Du erfasst ganz genau die besonderen Augenblicke. Die, wo nichts und dennoch oder gerade darum alles ist.

 

 

        

 

 

 

 

 

Einen Tropfen Wasser ansehen, bedeutet, das Wesen allen Wassers im Weltall sehen. Derart die Gesamtheit aller Erscheinungen anzusehen, heißt, die Gesamtheit des Geistes anzusehen.

Huang Po

Was zeichnet eine Zen-Fotografie? Sicherlich nicht, das sie besondere Motive abbildet. Also stille Seen, neblige Berge, einsame Menschen, Steine oder andere Motive bei denen einem sofort der Begriff Zen! in den Sinn fällt. Sicherlich nicht, das Zen-Fotografie eine besondere Technik verwendet oder sich einer Technik-Abstinenz wie "keine Bildbearbeitung mit PS" verschreibt. Aber sie bezieht sich auch nicht auf eine besondere Ästhetik der Farben, Formen oder der Gestaltung.

 

Das Besondere einer Zen-Fotografie ist der Fotograf. Der sich nicht hinter super aktueller Technik oder trendiger Kunstgestaltung versteckt, sondern die Fotos sind aktiver Ausdruck der Meditation des Fotografen. Das mag alles oder nichts bedeuten, sich aber in der Ausdrucksstärke des Fotos zeigen. Und damit die Meditation des Bildbetrachters unterstützen. In der Vermittlung von Zen-Geist jenseits von verbalen Artikulationen. Diese Fotos haben etwas.

 

Wodurch einer Zen-Fotografie dies gelingen kann wird sich zeigen. Es kann ausgedrückt werden und auch wieder nicht. Und liegt jenseits des Dualismus, des richtig oder falsch von Lehrbüchern aber auch von Gestaltungsmerkmalen und Ästhetiken. Es zeigt sich aber deutlich.

 

<Hm, das ist ein ziemliches Wagnis von mir,in drei Absätzen dazu soetwas zu schreiben. Von meinen Fotos ganz zu schweigen. O.k. ich höre auf.>

 

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"When you use a camera, not as a machine but as a extension of your heart you become one with your subject". (Paul Lester)

 

 

 

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